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Aktuelle
Veranstaltungen:


Sonntag, 12. März, 20 Uhr

Konzert

Peter Evans

Jazzclub im Badischen Kunstverein

Incredible Trumpet Solo // SWR2 Now Jazzsession

Peter Evans, Foto: Peter Gannushkin

Wenn es um besonders innovative und aufregende Trompeter der vergangenen zehn Jahre geht, fällt vor allen anderen Namen der des 1981 geborenen Amerikaners. Seit er 2003 nach seiner Ausbildung am renommierten Oberlin College in die New Yorker Avantgarde-Szene eintauchte, fällt er pausenlos durch spannende Projekte wie die Gruppe Mostly Other People Do The Killing oder seine eigenen Formationen, herausragende Soli und schier unglaubliche neue Spieltechniken auf, die die Möglichkeiten seines Instruments erheblich erweitern, sowie durch inspirierende Kompositionen. Gelegentlich ist Peter Evans aber auch als Solist eines Barockkonzertes oder eines Werks der Neuen Musik zu erleben. Er begeistert sein Publikum vor allem durch Konzerte mit atemberaubend wilden, schnellen und treffsicheren Soli in den hohen Registern. Doch geht es ihm nie um Virtuosität um ihrer selbst willen. Evans erzählt mit seinem Instrument Geschichten, malt Bilder und schafft Klangskulpturen. Ohne Zweifel er einer der vielseitigsten und wichtigen Musiker der neuen Generation des Jazz und der improvisierten Musik.

Tickets unter www.jazzclub.de, www.reservix.de und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.


Mittwoch, 22. März, 19 Uhr

Vortrag

Zofia Kulik: Performing Sculpture

Vortrag von Mark Gisbourne

Zofia Kulik: Instead of Sculpture (1986-71), Ausstellungsansicht Badischer Kunstverein, Karlsruhe 2017, Foto: Stephan Baumann, bild_raum

Der Vortrag des Kurators, Kunsthistorikers und Kritikers Mark Gisbourne nimmt drei unterschiedliche Aspekte von Skulptur in Zofia Kuliks Arbeiten in den Blick. So geht es um Skulptur im Sinne einer performativen Inszenierung des Körpers als dingliche Präsenz, die eine Funktion im gesellschaftlichen Kontext erfüllt sowie um Skulptur als rein darstellende Performance. Weiterhin setzt sich Gisbourne in seinem Vortrag kritisch mit der Bedeutung von Fotografie als dokumentarisches Medium auseinander, welches das, was einst lebendige Performance war, im Stillstand fixiert. Das intellektuelle Gerüst bilden die Überlegungen des phänomenologischen Diskurses, wie Maurice Merleau-Ponty sie in der Nachkriegszeit der 1950er- bis 1970er-Jahre in Das Sichtbare und das Unsichtbare (1961) anführte. So werden die grundlegenden Ideen, die Zofia Kuliks Werk in seinen verschiedenen Phasen geprägt haben, in Frage gestellt.

Mark Gisbourne (geb. 1948) studierte in London und Rom und promovierte über Madness, Mediums, and Marginalia in France: 1801-1928 am Courtauld Institute of Art, London, an dem er später als Dozent tätig war. Er hielt Vorträge u.a. an der Slade School of Art, London und am Sotheby’s Institute, Manchester. Er war President der British Art Critics Association und co-organisierte den Worlds Congress of Art Critics am Tate Modern in Jahr 2000. Gisbounre kuratierte zahlreiche Ausstellungen und veröffentlichte mehrere Bücher und lebt und arbeitet zur Zeit in Berlin.  

Ort: Badischer Kunstverein, Waldstraße 3, 76133 Karlsruhe

Eintritt frei!

Vortrag in englischer Sprache.


Mittwoch, 26. April, 19 Uhr

Performance und Vortrag

Performative Intervention und Vortrag

Josef Dabernig und Silvia Eiblmayr

Josef Dabernig: Stabat Mater, Ausstellungsansicht Badischer Kunstverein, Karlsruhe 2017, Foto: Stephan Baumann, bild_raum

Performative Intervention von Josef Dabernig
Vortrag von Silvia Eiblmayr: „Josef der Schreiber“ – Bruchstücke eines biografischen Settings in der Kunst von Josef Dabernig

Josef Dabernigs akribische Abschreibearbeiten und Sammlungen von spezifischen Dokumenten seines Alltagslebens wie Benzinrechnungen oder Tickets für Fußballspiele bilden ebenso Verweise auf seine Biografie wie seine Filme, in denen die Schauplätze und das auftretende Personal mit seinem persönlichen Umfeld zu tun haben. All dies bleibt jedoch immer fragmentarisch und verharrt in einer Unbehagen auslösenden Kontingenz; zugleich liegt aber genau darin ein Befreiungsmoment, das sich Dabernigs verhaltenem Humor und auch seinen sublimen Leidenschaften verdankt, von denen seine Arbeiten unterschwellig sprechen.

Die österreichische Kunsthistorikerin und Kuratorin Silvia Eiblmayr promovierte im Fachbereich Kunstgeschichte in Wien. Sie hatte darauffolgend mehrere Lehrtätigkeiten inne und leitete u.a. den Salzburger Kunstvereins und die Galerie im Taxispalais in Innsbruck. 2009 war sie zusammen mit Valie Export Kommissarin für den österreichischen Pavillion auf der 53. Biennale von Venedig. In ihren Publikationen beschäftigt sie sich mit zeitgenössicher Kunst und kunsttheoretischen Fragen zu z.B. dem weiblichen Körper in der Moderne. 2000 erhielt Eiblmayr den Wissenschaftspreis der Aby-Warburg-Stiftung. 

Eintritt frei!

Programm für Mitglieder

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