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Aktuelle
Veranstaltungen:


Sonntag, 29. März 2015, 20 Uhr

Konzert

Jazzclub im Badischen Kunstverein

Bertoncini & Lehn, feat. Johannes Frisch

Violine // Tiziana Bertoncini
Analogsynthesizer // Thomas Lehn
Bass // Johannes Frisch

Tiziana Bertoncini, Geigerin im Niemandsland der Comprovisation, und Thomas Lehn, umtriebiger Hansdampf am Analogsynthesizer, spielen seit 2002 im Duo zusammen, aber auch in größeren Formationen wie dem ensemble]h[iatus. Viel Beachtung fand ihre 2011 auf dem britischen Label Another Timbre erschienene CD „Horsky Park“.

„Bertoncinis Geige liefert warme und organisch kratzende Klänge. Der Synthie mimt die tollwütige Maschine, nicht ebenfalls ohne eine gewisse Deepness zwar aber eben doch kälter“, hieß es im online-Magazin „auf abwegen“.

Ihre Musik lebt vom Spannungsfeld zwischen griffigen, spreizend-aufjauchzenden Saitenbearbeitungen und blubbernd-pulsierenden Tönen, mal noisig, mal zart-flächig oder verknistert, aber immer spannend und detailreich. Im Badischen Kunstverein trifft das italienisch-deutsche Duo auf den Karlsruher Kontrabassisten Johannes Frisch.

Eintritt: 15 Euro / ermäßigt 10 Euro / Mitglieder 9 Euro

Weitere Informationen unter: www.jazzclub.de


Samstag, 25. April 2015, 19 Uhr

Vortrag

The Gender of Post-Fordism and the Limits of Passionate Work

von Angela McRobbie

Die bekannte feministische Kulturwissenschaftlerin Angela McRobbie begann ihre akademische Laufbahn unter Stuart Hall am renommierten Birmingham University Centre for Contemporary Cultural Studies, wo sie mit einer Dissertation über Mädchenmagazine - der ersten dieser Art - promovierte. McRobbie publizierte seit den 1970er-Jahren zahlreiche Bücher und Hunderte von Peer-Reviews. Seit 1998 ist sie Professorin für Kommunikationswissenschaften am Goldsmith College University of London.

Aus ihrem vielfach gewürdigten Werk "The Aftermath of Feminism" von 2008 [dt. "Top Girls. Feminismus und der Aufstieg des neoliberalen Geschlechterregimes", 2010] und ihrer jüngsten Publikation "Be Creative? Making a Living in the New Culture Industries" (2015) wird McRobbie bei ihrem Vortrag Thematiken rund um Gender und Neoliberalismus aufgreifen. Mit einem Fokus auf den Mechanismen 'kreativer Arbeit' geht sie der Frage nach, wie insbesondere junge Frauen mit der Aussicht auf eine 'erfüllende Tätigkeit' in Arbeitsbereiche ohne soziale Absicherung gedrängt werden, die Raum für eine 'Reformierung der Arbeitswelt' bieten.

Im Anschluss: Filmscreening "Eine flexible Frau" um 21.15 Uhr in der Kinemathek

Vortrag in englischer Sprache
Eintritt frei

Veranstaltung im Rahmen der Frauenperspektiven 2015, Stadt Karlsruhe


Samstag, 25. April 2015, 21.15 Uhr

Filmscreening

Eine flexible Frau

in der Kinemathek

Der Film verhandelt die identitätsstiftende Bedeutung von Arbeit. Greta M., 40 (Mira Partecke), eine Frau mit einer postmodernen, brüchigen Berliner Architektinnenbiografie, kämpft gegen den opportunistischen Teamfähigkeits-kosmos, seine makellosen Dienstleisterinnen und nicht zuletzt gegen die eigene Paranoia und Statusangst, eine Frau ohne Auftrag zu sein. Inspiriert von Richard Sennetts Studie "Der flexible Mensch" wirft Turanskyjs Film einen Blick auf die spezifischen Anforderungen an das weibliche Subjekt im Dienstleistungssektor der neoliberalen Arbeitswelt zwischen Call Center und Town House. Der Film ist der erste Teil der Trilogie "Frauen und Arbeit" (2009-2015) der Berliner Filmemacherin.

Vor dem Filmscreening, um 19 Uhr, hält die feministische Kulturwissenschaftlerin Angela McRobbie im Badischen Kunstverein einen Vortrag über "The Gender of Post-Fordism and the Limits of 'Passionate Work'". Angela McRobbie führt seit drei Jahren einen generationsübergreifenden, feministischen Dialog mit Tatjana
Turanskyj.

Regie: T. Turanskyj, D 2010
Darstellende: M. Partecke, L. Tonke, A. Weiler, u.a.
97 Min., OmenglUT
In Anwesenheit der Regisseurin

6,00 EUR / Erm. 4,50 EUR*
*Ermäßigung f. Mitglieder (BKV, Kinemathek)

In Kooperation: FAK
Veranstaltung im Rahmen der Frauenperspektiven 2015, Stadt Karlsruhe

Programm für Mitglieder

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EUR 55,- / 25,- für Künstler / 17,- Schüler/Studierende/Rentner