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Aktuelle
Veranstaltungen:


Dienstag, 14. Mai, 19 Uhr

Vortrag

Garry Neill Kennedy

The Last Art College: Nova Scotia College of Art and Design 1968-1978

In Kooperation mit der Staatlichen Akademie der Bildenen Künste findet am Dienstag, 14. Mai, um 19 Uhr der Vortrag des kanadischen Künstlers Garry Neill Kennedy im Vortragssaal der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste statt.

Wie konnte eine kleine Kunsthochschule in der Peripherie Kanadas das Epizentrum der Kunstausbildung in den 1960er und 70er Jahren werden? Diese Frage beantwortet der Kanadier Garry Neill Kennedy, der selbst zu den namhaftesten Konzeptkünstlern seines Landes zählt und von 1967 bis 1990 Präsident des Nova Scotia College of Art and Design (NSCAD) in Halifax war. In seiner jüngst erschienenen Publikation „The Last Art College: Nova Scotia College of Art and Design, 1968-1978“ fasst er seinen Lehransatz wie folgt zusammen: „We began with the simple notion that the college should facilitate and build upon encounters between students and the most interesting artists possible, whether they were permanent faculty members or visitors. The ideas would come first and the structure would follow. With a firm commitment to ideas that mattered, standards, assessments, courses, programs, and timetables would evolve naturally." Vergleichbar mit früheren Institutionen wie dem Bauhaus oder dem Black Mountain College, beherbergte und förderte das experimentelle Umfeld des NSCAD einige der fortschrittlichsten Kunstströmungen seiner Zeit.
Viele GastkünstlerInnen, die mit dem College assoziiert werden, darunter Dan Graham, Sol LeWitt und Michael Snow gehörten in den späten 1960er und 70er Jahren zu den wichtigsten Vertretern der Kunst . In seinem bebilderten Vortrag an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe wird Kennedy seine neue Publikation vorstellen.


In Kooperation mit der Staatlichen Akademie für Bildende Künste Karlsruhe.

Vortrag in englischer Sprache.

Ort
: Vortragssaal der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, Reinhold-Frank-Str. 67/Vordergebäude
Eintritt frei

 

Garry Neill Kennedy (geb. 1935 in St. Catherines, Ontario, Kanada) ist ein kanadischer Konzeptkünstler und Schriftsteller, der in Halifax, Nova Scotia, Kanada lebt. 1967, im Alter von 32 Jahren, wurde Kennedy der bis dato jüngste Präsident des Nova Scotia College of Art and Design. Diese Position hatte er 23 Jahre inne und verschaffte seiner Institution internationale Aufmerksamkeit, indem er KünstlerInnen aus der ganzen Welt ans NSCAD einlud. Kennedys bemerkenswerte Kunst umfasst Konzeptarbeiten, prozess basierte Malerei und Zeichnung. In seiner jüngst erschienenen Publikation „The Last Art College: Nova Scotia College of Art and Design, 1968-1978“ gibt er einen Einblick in seine Zeit an der Hochschule. Diesen Betrachtungen gilt auch sein Vortrag in der Karlsruher Akademie.


Im Rahmen der Ausstellung „CONTINENTAL DRIFT. Konzeptkunst in Kanada: Die 1960er und 70er Jahre“

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
Mit freundlicher Unterstützung durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, das Canada Council for the Arts, das Ontario Arts Council und die Botschaft von Kanada, Berlin.


Mittwoch, 15. Mai, 19 Uhr

Gespräch

Kasper König & Garry Neill Kennedy

Kasper König und Garry Neill Kennedy hatten sicherlich zahlreiche Gespräche in ihrer gemeinsamen Zeit in Halifax, als König 1972 Mitbegründer und erster Herausgeber von The Press, dem Verlag des Nova Scotia College of Art and Design (NSCAD), wurde und Kennedy Präsident des Colleges war. Jetzt, 41 Jahre später, treffen sich beide auf Einladung des Badischen Kunstvereins in Karlsruhe im Rahmen der Ausstellung „CONTINENTAL DRIFT. Konzeptkunst in Kanada: Die 1960er und 70er Jahre“ wieder.

Ein Kapitel der Ausstellung widmet sich der kritischen Hinterfragung konventioneller Lehrmethoden und pädagogischer Ansätze im Hinblick auf alternative Konzepte, die am NSCAD Anwendung fanden. The Press widmete sich einem Bereich, der von größeren Verlagshäusern eher vernachlässigt wurde, indem sie sich auf Originalschriften,
Dokumentationen und Projekte von KünstlerInnen konzentrierte, anstatt Texte von Kunsthistorikern oder -kritikern oder Fotobücher über KünstlerInnen zu veröffentlichen. KünstlerInnen wurden in das College eingeladen und verbrachten Zeit mit den Studierenden oder unterrichteten sie, während sie gemeinsam mit dem Herausgeber an ihren Büchern arbeiteten.

In seiner vierjährigen Schaffensperiode in Halifax brachte König neun Publikationen heraus, darunter Bücher von Donald Judd, Yvonne Rainer und Michael Snow, die zur Zeit in der Ausstellung CONTINENTAL DRIFT zu sehen sind.

In Kooperation mit der Staatlichen Akademie für Bildende Künstle Karlsruhe.

Gespräch in englischer Sprache.

Ort:
Badischer Kunstverein, Waldstraße 3, 76133 Karlsruhe
Eintritt  frei


Garry Neill Kennedy (geb. 1935 in St. Catherines, Ontario, Kanada) ist ein kanadischer Konzeptkünstler und Schriftsteller, der in Halifax, Nova Scotia, Kanada lebt. 1967, im Alter von 32 Jahren, wurde Kennedy der bis dato jüngste Präsident des Nova Scotia College of Art and Design. Diese Position hatte er 23 Jahre inne und verschaffte seiner Institution internationale Aufmerksamkeit, indem er KünstlerInnen aus der ganzen Welt ans NSCAD einlud. Kennedys bemerkenswerte Kunst umfasst Konzeptarbeiten, prozessbasierte Malerei und Zeichnung.

Kasper König (geb. 1943 in Mettingen, Westf.) ist Kurator und Professor. Im Alter von 23 Jahren kuratierte er die Ausstellung „Claes Oldenburg“ im Moderna Museet in Stockholm. Bereits während seines Studiums organisierte er Ausstellungen und gab zahlreiche Bücher heraus. In Zusammenarbeit mit Klaus Bussmann rief er 1977 „Skulptur Projekte Münster“ ins Leben. 1985 wurde er Professor für „Kunst und Öffentlichkeit“ am gerade neu eingerichteten Lehrstuhl an der Kunstakademie Düsseldorf. Drei Jahre später wurde er Professor an der Städelschule Frankfurt und 1989 deren Rektor. Zeitgleich war er Gründungsdirektor des Portikus in Frankfurt am Main. Von 2000 bis 2012 war er Direktor des Museum Ludwig in Köln.
 

Im Rahmen der Ausstellung „CONTINENTAL DRIFT. Konzeptkunst in Kanada: Die 1960er und 70er Jahre“

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
Mit freundlicher Unterstützung durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, das Canada Council for the Arts, das Ontario Arts Council und die Botschaft von Kanada, Berlin.


Mittwoch, 22. Mai, 19 Uhr

Künstlervortrag

Iain Baxter&
(N.E. Thing Co.)

How I became the & MAN

Iain Baxter&, geb. 1936, Middlesborough, UK, lebt und arbeitet in Windsor, CA, und Ingrid Baxter, geb. 1938, Spokane, US, lebt und arbeitet in North Vancouver, CA.
N.E. Thing Co. wurde 1969 gegründet und hatte seinen Sitz in Vancouver, BC. Das Kollektiv war bis 1978 aktiv und kombinierte auf humorvolle Weise Businessstrategien mit Alltagsaktivitäten und konzeptuellen Kunstpraktiken.

Vortrag in englischer Sprache.

Ort
: Badischer Kunstverein, Waldstraße 3, 76133 Karlsruhe
Eintritt frei


Im Rahmen der Ausstellung „CONTINENTAL DRIFT. Konzeptkunst in Kanada: Die 1960er und 70er Jahre“

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Mit freundlicher Unterstützung durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, das Canada Council for the Arts, das Ontario Arts Council und die Botschaft von Kanada, Berlin.


Donnerstag, 6. Juni, 19 Uhr

Filmscreening

Two Generators

Rodney Graham

Kanada 1984, digital, 60 min, OF

Two Generators  ist Grahams erste filmische Arbeit. Gedreht bei Nacht und in schwarz-weiß, zeigt der Film den Abschnitt eines kleinen Flusses nahe Vancouver, beleuchtet durch von zwei Dieselgeneratoren angetriebene Lichter. Während sich das Dröhnen der Generatoren mit dem des rauschenden Fluss überlagert, sieht der Zuschauer das erleuchtete Stück Wasseroberfläche vor dem Hintergrund einer entfernten Berglandschaft.
Die Dauer des Films - viereinhalb Minuten - ist durch die Länge einer einzelnen 35mm Filmrolle vorgegeben.

Das von Graham gewählte Präsentationsformat reflektiert die formalen Konventionen des Kinos; ein Filmvorführer dimmt das Licht im Saal, öffnet den Vorhang und startet den kurzen Film, bis am Ende nur noch das Licht des Projektors die Leinwand erhellt. Der Vorhang wird geschlossen, das Licht wieder angemacht, der Film zurückgespult und der gesamte Vorgang wiederholt. Aus der aktuellen Version wurden die Vorhänge gestrichen, eine formale Anspielung auf das Verschwinden dieser Tradition aus den heutigen Multiplex Kinos.

Grahams Two Generators ist ein Kondensat, eine Hommage und ein Nachsinnen auf die Grundelemente des modernen Kinos. Der Künstler Jeff Wall fasst zusammen: „Diesen Film zu sehen, ist, wie über eine lange Zeitspanne hinweg die Institution Kino in ihrer Funktionsweise zu beobachten.“ [“Into the Forest: Two Sketches for Studies of Rodney Graham’s Work,” in Rodney Graham: Works 1976-88, Ausstellungskatalog, Vancouver: VancouverArtGallery, 1988, S. 9-10.]

In Kooperation mit der Kinemathek Karlsruhe.

Ort: Studio 3, Kaiserpassage 6, 76133 Karlsruhe

Rodney Graham, geb. 1949, Abbotsford, CA, lebt und arbeitet in Vancouver, CA. Als Teil einer in Vancouver lebenden Gruppe von Künstlern, die von zentraler Bedeutung für die Verortung der Fotografie als einem wichtigem Themengebiet zeitgenössischer Kunst waren, gewann er internationale Anerkennung für seine theoretische rigorose Verwendung von Film, Literatur, Musik und Philosophie in seiner Arbeit. Er repräsentierte Kanada 1997 auf der 47. Biennale von Venedig.


Im Rahmen der Ausstellung „CONTINENTAL DRIFT. Konzeptkunst in Kanada: Die 1960er und 70er Jahre“

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
Mit freundlicher Unterstützung durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, das Canada Council for the Arts, das Ontario Arts Council und die Botschaft von Kanada, Berlin.


Mittwoch, 19. Juni, 20 Uhr

Performance

Ian Murray

Keeping on Top of the Top Song

Im Jahr 1970 produzierte der Künstler Ian Murray The Top Song, eine Audioaufnahme der ersten zehn Sekunden aller Top 100-Songs der vergangenen 10 Jahre. In der im gleichen Jahr stattfindenden Performance Keeping on Top of the Top Song engagierte er einen professionellen Schlagzeuger, der zu dieser Aufnahme, welche er/sie vorher noch nicht gehört hatte, mit der Anweisung spielte, einen Referenzpunkt, einen unterliegenden Beat, zu finden.

Diese Performance, die Murray 1973 im Rahmen einer Ausstellung am NSCAD aufführte, zählt unzweifelhaft zu den Höhepunkten der Projekte am NSCAD. Berühmt wurde die Arbeit nicht nur als zentrales Werk konzeptueller Audio-Kunst, sondern auch durch ihre frühe kritische Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Nummer-1-Hits im Kontext der populären Kultur und der Kulturindustrie. Wir freuen uns sehr, dass Ian Murray in Rahmen von CONTINENTAL DRIFT seine performative Arbeit Keeping on Top of the Top Song reinszenieren wird.

In Kooperation mit dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe.

Ort: ZKM_Kubus, Lorenzstraße, 76135 Karlsruhe
Eintritt: 5 Euro

Ian Murray, geb. 1951, Pictou, CA; lebt und arbeitet in Toronto, CA. Murray ist ein Multi-Media Künstler, von 1978 bis 1980 produzierte und kuratierte er das Radio by Artists, eine Serie von Werken bildender Künstler für das Radio. Er war Post-Produktions Leiter und Vancouver Video Regisseur für den Kanadischen Pavillon auf der Expo 1986. 1989 gründete er die „Media Arts Database“, eine online Datenbank aller non-profit und staatlichen Quellen in Ontario für Künstler und Organisationen, die mit zeitgenössischen Medien arbeiten.

Im Rahmen der Ausstellung „CONTINENTAL DRIFT. Konzeptkunst in Kanada: Die 1960er und 70er Jahre“

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
Mit freundlicher Unterstützung durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, das Canada Council for the Arts, das Ontario Arts Council und die Botschaft von Kanada, Berlin.


Donnerstag, 27. Juni, 18.30 Uhr

Vortrag

Alexander Alberro

Conceptual Art & Language

Alexander Alberro, geb. 1957, New York, US; lebt und arbeitet in New York, US. Alberro ist Kunstkritiker und Professor für Kunstgeschichte an der Columbia University New York. Sein Hauptforschungsgebiet ist die Konzeptkunst der 1960er bis 1980er, ihre politischen Dimensionen und ihre Institutionskritik.

Der Vortrag ist in englischer Sprache.

Ort: Badischer Kunstverein, Waldstraße 3, 76133 Karlsruhe
Eintritt frei

Im Rahmen der Ausstellung „CONTINENTAL DRIFT. Konzeptkunst in Kanada: Die 1960er und 70er Jahre“

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
Mit freundlicher Unterstützung durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, das Canada Council for the Arts, das Ontario Arts Council und die Botschaft von Kanada, Berlin.


Freitag, 28. Juni, 19 Uhr

Künstlervortrag

Suzy Lake

Performing for the Camera in the 1960s and 70s: So Whose Gaze is it Now?

Suzy Lake, geb. 1947, Detroit, US; lebt und arbeitet in Montreal, CA. Lake’s Fotografien, Videos und Performances untersuchen den Einfluss der kapitalistischen Popkultur auf die Konstruktion von Identität und Geschlecht. Sie ist Mitbegründerin der Produzentengalerie Véhicule Art Inc. und lehrt derzeit an der Universität von Guelph.

Vortrag in englischer Spache.

Ort: Badischer Kunstverein, Waldstraße 3, 76133 Karlsruhe
Eintritt frei

Im Rahmen der Ausstellung „CONTINENTAL DRIFT. Konzeptkunst in Kanada: Die 1960er und 70er Jahre“

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
Mit freundlicher Unterstützung durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, das Canada Council for the Arts, das Ontario Arts Council und die Botschaft von Kanada, Berlin.


Samstag, 29. Juni, 15-18 Uhr

Workshop

Suzy Lake

Extending the Photograph’s Subject / Subjectivity by Extending its Materiality

Suzy Lake, geb. 1947, Detroit, US; lebt und arbeitet in Montreal, CA. Lake’s Fotografien, Videos und Performances untersuchen den Einfluss der kapitalistischen Popkultur auf die Konstruktion von Identität und Geschlecht. Sie ist Mitbegründerin der Produzentengalerie Véhicule Art Inc. und lehrt derzeit an der Universität von Guelph.

Der Workshop ist in englischer Sprache.

Ort: Badischer Kunstverein, Waldstraße 3, 76133 Karlsruhe
Teilnahme frei

Um Anmeldung wird gebeten unter:
workshop@badischer-kunstverein.de


Im Rahmen der Ausstellung „CONTINENTAL DRIFT. Konzeptkunst in Kanada: Die 1960er und 70er Jahre“

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
Mit freundlicher Unterstützung durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, das Canada Council for the Arts, das Ontario Arts Council und die Botschaft von Kanada, Berlin.


Sonntag, 30. Juni, 14 Uhr

Künstlervortrag

Lisa Steele

Lisa Steele, geb. 1947, Kansas, CA; lebt und arbeitet in Toronto, CA. Sowohl als Künstlerin als auch als Mitbegründerin des Video-Vertriebs Vtape, ist Steele eine wichtige Stellvertreterin für die Entwicklung und Blütezeit von Videokunst in Kanada. Ihre eigenen frühen Erkundungen von Video beinhalten intime Interaktionen mit dem Gerät und komplexe Narrationen, die zeitgenössische soziale Bedingungen einander gegenüberstellen.

Vortrag in englischer Sprache.

Ort: Badischer Kunstverein, Waldstraße 3, 76133 Karlsruhe
Eintritt frei


Im Rahmen der Ausstellung „CONTINENTAL DRIFT. Konzeptkunst in Kanada: Die 1960er und 70er Jahre“

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
Mit freundlicher Unterstützung durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, das Canada Council for the Arts, das Ontario Arts Council und die Botschaft von Kanada, Berlin.


Sonntag, 30. Juni, 15.30-18.30 Uhr

Workshop

Lisa Steele

Performance with and for the Apparatus or Who Left This Door Open? The Moving Image in Feminist Art from the 1970s

Lisa Steele, geb. 1947, Kansas, CA; lebt und arbeitet in Toronto, CA. Sowohl als Künstlerin als auch als Mitbegründerin des Video-Vertriebs Vtape, ist Steele eine wichtige Stellvertreterin für die Entwicklung und Blütezeit von Videokunst in Kanada. Ihre eigenen frühen Erkundungen von Video beinhalten intime Interaktionen mit dem Gerät und komplexe Narrationen, die zeitgenössische soziale Bedingungen einander gegenüberstellen.

Der Workshop ist in englischer Sprache.

Ort: Badischer Kunstverein, Waldstraße 3, 76133 Karlsruhe
Teilnahme frei

Um Anmeldung wird gebeten unter:
workshop@badischer-kunstverein.de

Im Rahmen der Ausstellung „CONTINENTAL DRIFT. Konzeptkunst in Kanada: Die 1960er und 70er Jahre“

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
Mit freundlicher Unterstützung durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, das Canada Council for the Arts, das Ontario Arts Council und die Botschaft von Kanada, Berlin.


Sonntag, 8. September, 16 Uhr

Vortrag

AA Bronson
(General Idea)

AA Bronson, b. 1946, Vancouver, CA; lives in New York, US. The artist, editor and curator is the last living member of the artist collective General Idea. He was the director of Art Metropole in Torontoand Printed Matter in New York.

General Idea
AA Bronson
, b. 1946, Vancouver, CA; Felix Partz, b. 1945, Winnipeg, CA, d. 1994, Toronto, CA; Jorge Zontal, b. 1944, Parma, Italy, d. 1994, Toronto, CA. An internationally venerated artist collaborative, General Idea’s 25 years of work is as diverse as it is prolific. During the 1970s, General Idea appropriated and reconfigured pop culture devices, focused on its staging of a beauty pageant and the remnants of its subsequent destruction.

Vortrag in englischer Sprache

Ort:
Badischer Kunstverein, Waldstraße 3, 76133 Karlsruhe
Eintritt  frei

Im Rahmen der Ausstellung „CONTINENTAL DRIFT. Konzeptkunst in Kanada: Die 1960er und 70er Jahre“

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
Mit freundlicher Unterstützung durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, das Canada Council for the Arts, das Ontario Arts Council und die Botschaft von Kanada, Berlin.

Programm für Mitglieder

Mitgliederfahrt zur Sammlung Prinzhorn in Heidelberg

Sonntag, 7. Juli

Im Juli laden wir Sie zu einem gemeinsamen Besuch der Sammlung Prinzhorn in Heidelberg ein. Der Kunsthistoriker und Arzt Hans Prinzhorn begann 1919 mit dem Aufbau einer einzigartigen Sammlung von Werken aus psychiatrischen Anstalten. Die zwischen 1880 und 1920 entstandenen Exponate umfassen Zeichnungen, Gemälde, Collagen, Textilien, Skulpturen und eine Fülle unterschiedlicher Texte. Prinzhorn zog Parallelen zwischen den Werken seiner Patienten und der expressionistischen Kunst des frühen 20. Jahrhunderts, der er ein „schizophrenes Weltgefühl“ attestierte. Durch die Fokusverschiebung auf die künstlerische Qualität der Werke, weg von ihrer diagnostischen Beweiskraft, forcierte Prinzhorn eine Neubewertung der bis dahin verachteten „Irrenkunst“ und damit auch ihrer Schöpfer. Neben einer Führung durch die Sammlung erhalten wir Einblick in die Sonderausstellung „Ovartaci“ mit ausgewählten Werken des Dänen Louis Marcussen (1894-1985), der mehr als die Hälfte seines Lebens in psychiatrischen Anstalten verbrachte.

Treffpunkt: Sonntag, 7. Juli, 11.10 Uhr, Karlsruhe Hauptbahnhof, Service Point

Rückkehr: 17.30 Uhr, Karlsruhe Hauptbahnhof

Kosten: 20 Euro pro Person (inkl. Bahnfahrt, Eintritt, Führung)

Mindestteilnehmerzahl: 6 Personen

Anmeldung bis Mittwoch, 3. Juli an: gabi.johannson@badischer-kunstverein.de
oder unter (0721) 282 26.

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- Freier Eintritt zu allen Ausstellungen und Veranstaltungen des Badischen Kunstvereins und - Freier Eintritt zu über 270 Kunstvereinen
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EUR 55,- / 25,- für Künstler / 17,- Schüler/Studierende/Rentner