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Aktuelle
Veranstaltungen:


Freitag, 6. März 2015, 20.30 Uhr

Performance

Kerstin Cmelka

The Song and Dance Exercise

Die Song and Dance Exercise zählt zu einer Reihe von Method Acting-Übungen, die der Schauspieler vor seiner Performance, vom Publikum ungesehen, ausführt, um damit den naturalistischen Gehalt seines Spiels vergrößern zu können. Diese den gesamten Körper mit einbeziehende Übung hilft einerseits, Spannungen loszulassen und eingefahrene Körpermuster abzubauen, andererseits Energie zu bündeln und die Konzentration zu schärfen. „Neu zusammengesetzt“ kann der Performer danach seine zwei wichtigsten Werkzeuge, seinen Körper und seine Stimme, wieder mit für seine Rolle prägnanten Erfahrungen und Erinnerungen „auffüllen“ und so die für das Method Acting wichtigste Methode, das „emotional recall“, knopfdruckartig ausführen.

Die Performance The Song and Dance Exercise führt die in der Ausstellung von Kerstin Cmelka gezeigte gleichnamige Fotoserie sowie die dazugehörige Soundinstallation in der Ausstellung im Badischen Kunstverein fort.

PerformerInnen: Kerstin Cmelka feat. Gerrit Frohne-Brinkmann, Hanno Millesi und Mario Mentrup

Eintritt frei!


Freitag, 6. März 2015, 20.30 Uhr

Konzert

Pasadena Projekt

The True Horrorfilm Has Not Yet Been Made

Mario Mentrup und Nikolaus Woernle arbeiten seit geraumer Zeit im Theater- und Filmbereich zusammen. Vor sechs Jahren starteten sie das Pasadena Projekt. Verschiedene MusikerInnen und InterpretInnen wie Angie Reed, Brezel Göring, Soffy O und Gina Dorio waren an dem Projekt beteiligt. 2011 war Ole Wulfers (Show-Orchester Kapaikos) Mitglied. 2014 ist Claudia Basrawi, die vorher bereits als Gastperformerin dabei war, nun fest als Sängerin, Texterin und Flötistin dazugekommen. Seit 2014 performt Pasadena Projekt das neue Programm: The True Horrorfilm Has Not Yet Been Made. Ein Album und Filme dazu werden im Jahr 2015 erscheinen, an denen die Schauspielerin und Musikerin Olympia Spanou beteiligt sein wird.

Pasadena Projekt besteht aus Claudia Basrawi, Mario Mentrup und Nikolaus Woernle. Claudia Basrawi lebt in Berlin. Sie arbeitet als Autorin, Schauspielerin und Theatermacherin u.a als Gründerin des Kollektivs 400asa Sektion Nord. Sie war von 1996 bis 2002 Mitglied des Autoren- und Künstlerkollektivs Gruppe M. 2009 erschien ihr erster Roman Mittelmeeranämie. Mario Mentrup lebt in Berlin. Er arbeitet als Schauspieler, Musiker und Filmemacher. In den frühen 1990ern Frontman und Gitarrist von Knochen-Girl, von 1991 bis 2002 Mitglied der Gruppe M. Seit 1998 Co-Herausgeber des Fantome Verlags (ex-Maas Media). Nikolaus Woernle lebt in Dresden. Er arbeitet als Komponist und Sound Designer für Norton Commander Productions.

Eintritt frei!


Samstag, 7. März 2015, 11 Uhr

Künstlergespräch

Kerstin Cmelka

Brunch und Künstlergespräch

Kerstin Cmelka arbeitet vorwiegend in den Medien Video, Fotografie und Performance. Ausgangspunkte ihrer Arbeiten sind oftmals populäre Vorbilder aus Theater, Kunst und Film, die Cmelka adaptiert und reinszeniert. Im Zentrum ihrer Einzelausstellung im Badischen Kunstverein stehen ihre seit 2008 produzierten Mikrodramen: kurze dramatische Fragmente, Interviews und Lieder, in denen die Künstlerin bekannte Theaterdialoge, klischeehafte Spielfilmszenen, Talkshows oder privat geführte Gespräche mit Personen aus ihrem unmittelbaren Umfeld nachstellt und subtilen Verfremdungseffekten unterzieht. Die Ausstellung nimmt aber auch das Moment der Kollaboration oder Komplizenschaft in Cmelkas Praxis ernst. Die Künstler Manuel Gorkiewicz, Mario Mentrup, Hanno Millesi und Mandla Reuter wurden eingeladen, einzelne Arbeiten in genau jene Installationen von Cmelka zu integrieren, bei denen sie als Schauspieler, Berater, Mentoren oder Freunde wesentlich beteiligt waren.

Im Rahmen ihrer Einzelausstellung im Badischen Kunstverein spricht Kerstin Cmelka mit Anja Casser, Kuratorin der Ausstellung, über ihre künstlerische Praxis und die Kollaborationen, die sie für die in der Ausstellung präsentierten Arbeiten einging. Der Brunch bietet zudem Gelegenheit, auch mehr über die Performance, die am Vorabend stattfindet, zu erfahren.

Eintritt frei!



Mittwoch, 11. März 2015, 18 Uhr

Führung

Führung

durch die aktuellen Ausstellungen

Kerstin Cmelka
mit Manuel Gorkiewicz, Mario Mentrup, Hanno Millesi und Mandla Reuter

Marie Lund
Flush

Keine Anmeldung erforderlich. Gruppen nach Vereinbarung.
Laufzeit der Ausstellungen: 30.01.-06.04.2015


Mittwoch, 25. März 2015, 18 Uhr

Führung

Kuratorenführung mit Anja Casser

durch die aktuellen Ausstellungen

Kerstin Cmelka
mit Manuel Gorkiewicz, Mario Mentrup, Hanno Millesi und Mandla Reuter

Marie Lund
Flush

Keine Anmeldung erforderlich. Gruppen nach Vereinbarung.
Laufzeit der Ausstellungen: 30.01.-06.04.2015


Mittwoch, 25. März 2015, 19 Uhr

Künstlergespräch

Marie Lund

Künstlergespräch

Im Rahmen ihrer ersten institutionelle Einzelausstellung in Deutschland spricht die dänische Künstlerin Marie Lund über die Arbeiten, die in ihrer Ausstellung unter dem Titel Flush zu sehen sind.

Lunds künstlerische Praxis ist eine genuin bildhauerische, auch wenn ihre Arbeiten die klassischen Vorstellungen von skulpturaler Form und Materialbeschaffenheit deutlich unterwandern. Ihr Interesse gilt vielmehr der Transformation des Materials, wie sie durch den künstlerischen Eingriff erst initiiert wird oder sich durch Jahre des Gebrauchs in den Objekten selbst abzeichnet. Es ist ein steter Prozess von Form nehmen und Form geben, der Lunds Herangehensweise charakterisiert. Das Spiel mit vermeintlichen Diskrepanzen zwischen Material und Form, Körper und Fläche, Gegenständlichkeit und Abstraktion, Träger und Werk ist paradigmatisch für Lunds vielschichtigen Umgang mit dem Format der Skulptur.

Eintritt frei!


Sonntag, 29. März 2015, 20 Uhr

Konzert

Jazzclub im Badischen Kunstverein

Bertoncini & Lehn, feat. Johannes Frisch

Violine // Tiziana Bertoncini
Analogsynthesizer // Thomas Lehn
Bass // Johannes Frisch

Tiziana Bertoncini, Geigerin im Niemandsland der Comprovisation, und Thomas Lehn, umtriebiger Hansdampf am Analogsynthesizer, spielen seit 2002 im Duo zusammen, arbeiten aber auch in größeren Formationen wie dem ensemble]h[iatus zusammen. Viel Beachtung fand ihre 2011 auf dem britischen Label Another Timbre erschienene CD „Horsky Park“.

„Bertoncinis Geige liefert warme und organisch kratzende Klänge. Der Synthie mimt die tollwütige Maschine, nicht ebenfalls ohne eine gewisse Deepness zwar aber eben doch kälter“, hieß es im online-Magazin „auf abwegen“.

Ihre Musik lebt vom Spannungsfeld zwischen griffigen, spreizend-aufjauchzenden Saitenbearbeitungen und blubbernd-pulsierenden Tönen, mal noisig, mal zart-flächig oder verknistert, aber immer spannend und deteilreich. Im Badischen Kunstverein trifft das italienisch-deutsche Duo auf den Karlsruher Kontrabassisten Johannes Frisch.


Samstag, 25. April 2015, 19 Uhr

Vortrag

The Gender of Post-Fordism and the Limits of

von Angela McRobbie

Die bekannte feministische Kulturwissenschaftlerin Angela McRobbie begann ihre akademische Laufbahn unter Stuart Hall am renommierten Birmingham University Centre for Contemporary Cultural Studies, wo sie mit einer Dissertation über Mädchenmagazine - der ersten dieser Art - promovierte. McRobbie publizierte seit den 1970er-Jahren zahlreiche Bücher und Hunderte von Peer-Reviews. Seit 1998 ist sie Professorin für Kommunikationswissenschaften am Goldsmith College University of London.

Aus ihrem vielfach gewürdigten Werk "The Aftermath of Feminism" von 2008 [dt. "Top Girls. Feminismus und der Aufstieg des neoliberalen Geschlechterregimes", 2010] und ihrer jüngsten Publikation "Be Creative? Making a Living in the New Culture Industries" (2015) wird McRobbie bei ihrem Vortrag Thematiken rund um Gender und Neoliberalismus aufgreifen. Mit einem Fokus auf den Mechanismen 'kreativer Arbeit' geht sie der Frage nach, wie insbesondere junge Frauen mit der Aussicht auf eine 'erfüllende Tätigkeit' in Arbeitsbereiche ohne soziale Absicherung gedrängt werden, die Raum für eine 'Reformierung der Arbeitswelt' bieten.

Im Anschluss: Filmscreening "Eine flexible Frau" um 21.15 Uhr in der Kinemathek

Vortrag in englischer Sprache
Eintritt frei

Veranstaltung im Rahmen der Frauenperspektiven 2015, Stadt Karlsruhe


Samstag, 25. April 2015, 21.15 Uhr

Filmscreening

Eine flexible Frau

in der Kinemathek

Der Film verhandelt die identitätsstiftende Bedeutung von Arbeit. Greta M., 40 (Mira Partecke), eine Frau mit einer postmodernen, brüchigen Berliner Architektinnenbiografie, kämpft gegen den opportunistischen Teamfähigkeits-kosmos, seine makellosen Dienstleisterinnen und nicht zuletzt gegen die eigene Paranoia und Statusangst, eine Frau ohne Auftrag zu sein. Inspiriert von Richard Sennetts Studie "Der flexible Mensch" wirft Turanskyjs Film einen Blick auf die spezifischen Anforderungen an das weibliche Subjekt im Dienstleistungssektor der neoliberalen Arbeitswelt zwischen Call Center und Town House. Der Film ist der erste Teil der Trilogie "Frauen und Arbeit" (2009-2015) der Berliner Filmemacherin.

Vor dem Filmscreening, um 19 Uhr, hält die feministische Kulturwissenschaftlerin Angela McRobbie im Badischen Kunstverein einen Vortrag über "The Gender of Post-Fordism and the Limits of 'Passionate Work'". Angela McRobbie führt seit drei Jahren einen generationsübergreifenden, feministischen Dialog mit Tatjana
Turanskyj.

Regie: T. Turanskyj, D 2010
Darstellende: M. Partecke, L. Tonke, A. Weiler, u.a.
97 Min., OmenglUT
In Anwesenheit der Regisseurin

6,00 EUR / Erm. 4,50 EUR*
*Ermäßigung f. Mitglieder (BKV, Kinemathek)

In Kooperation: FAK
Veranstaltung im Rahmen der Frauenperspektiven 2015, Stadt Karlsruhe

Programm für Mitglieder

Mitgliederfahrt zur Ausstellung Oskar Schlemmer

Sonntag, 15. März 2015
Staatsgalerie Stuttgart

Treffpunkt: So, 15. März, 9.50 Uhr, Karlsruhe Hbf, Service Point
Rückkehr: 17.53 Uhr, Karlsruhe Hbf
Kosten: max. 34 € pro Person (inkl. Bahnfahrt, Eintritt, Führung)
Mindestteilnehmerzahl: 6 Personen

Die Mitgliederfahrt führt uns in die Staatsgalerie nach Stuttgart, wo erstmals seit 40 Jahren das umfangreiche Werk von Oskar Schlemmer zusammengebracht wird. Nachdem die Reproduktionsrechte der Erben Schlemmers 2014 erloschen sind, war es der Kuratorin Dr. Ina Conzen möglich, sein umfangreiches Werk in dieser Ausstellung zusammenzubringen. Neben seinen Skulpturen, graphischen Arbeiten und Originalkostümen ist als Highlight der ausgestellten Gemälde auch seine 1932 entstandene Bauhaustreppe im Original zu sehen. Bisher unveröffentlichte Dokumente Schlemmers vermitteln ein breites Bild seiner künstlerischen Visionen einer neuen Welt. Eine Führung durch die Ausstellung wird das vielseitige Werk Schlemmers zwischen Vision und Utopie näherbringen.

Ihre Anmeldung richten Sie bitte bis Sonntag, 8. März an:
gabi.johannson@badischer-kunstverein.de
oder telefonisch unter (0721) 28226.

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EUR 55,- / 25,- für Künstler / 17,- Schüler/Studierende/Rentner