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Aktuelle
Veranstaltungen:


18.04.2026, 16-20 Uhr

Veranstaltungen

CARITAS PARIS BAR

fortda

Die CARITAS PARIS BAR ist ein Ort der Begegnung und des gemeinsamen Handelns. Hier wird alles getauscht: Gesten und Gedichte, Massagen und Geschichten, Talente und Träume, Sorgen und Ideen. Wert entsteht nicht durch Geld, sondern durch Aufmerksamkeit, Kreativität und Verbindung. Mit der CARITAS PARIS BAR erklären wir Austausch zur Kunstform, Altruismus zu Glamour, Teilen zur gemeinschaftlichen Praxis. Die CARITAS PARIS BAR versteht sich als soziale Situation. Mit dem Titel werden mehrere kulturelle Bedeutungsfelder zugleich aktiviert: CARITAS steht für die Ethik des Gebens, PARIS für Mythos und Glanz der Großstadt und BAR für einen Ort der Interaktion. Wir plädieren für mehr gegenseitige Zuwendung und Solidarität und freuen uns auf gemeinsames Tauschen, Essen, Trinken, Spielen und Tanzen!

fortda arbeitet an der Schnittstelle von Kunst, Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe. Mit künstlerischen Eingriffen in gegebene Strukturen verfolgt das Kollektiv die Bewusstwerdung der eigenen Handlungsfähigkeit.


24.4.2026 und 25.4.2026

Veranstaltungen

chorussing through the grass

Rahmenprogramm zur Ausstellung von Anna Barham

chorussing through the grass versammelt Künstler:innen und Autor:innen, die sich mit den materiellen Bedingungen von Sprache und Zuhören beschäftigen. Die zweitägige Veranstaltung schafft einen Raum für Ansätze, die gewohnte Hörweisen unterlaufen und hinterfragen, wie Stimmen erfasst, vermittelt oder berücksichtigt werden.


Freitag, 24. April

18 Uhr
JJJJJerome Ellis
Eine Listening-Session von The Clearing, gefolgt von einem Online-Gespräch mit dem Künstler. The Clearing fragt, wie Stottern, Blackness und Musik als Praktiken der Verweigerung gegenüber der hegemonialen Regulierung von Zeit, Sprache und Begegnung wirken können. Ausgehend von seinem Stottern untersucht Ellis das Potenzial von Dysfluenz, Opazität und Verweigerung für die Eröffnung neuer Beziehungsweisen.

20 Uhr
Anna Barham

Die Künstlerin liest Michael Dodds – über das Missverstehen von Namen, die Frage, wie Stimmen Identität hervorbringen, und darüber, ob wir uns in den Leerstellen begegnen können, in denen Sprache auseinanderbricht.


Samstag, 25. April

14 Uhr
Antrianna Moutoula
„Nonstop languaging“ ist die Bezeichnung für eine autotheoretische Praxis, bei der Antrianna Moutoula ihre Gedankenströme simultan in gesprochener und geschriebener Form artikuliert. In no more yet not yet wendet sie dieses Verfahren in Bezug auf Äußerungen ihrer Großmütter im Kontext von Demenz sowie die ersten Sprachversuche ihrer Tochter an – um Sprache nachzuzeichnen, bevor sie sich verfestigt, und nachdem sie zerfällt.

14:45 Uhr
Sarah Hayden
those slips, that bump, these latencies ist ein Lecture-Poem, in dem: Seide sich ergießt, ohne zu verhaken. Liebesbriefe (vorgeknickt) das Loch eines Lektors füllen. Da gibt es […] Tauben? In Schlägen quer durch Amerika und auf Dachböden in ganz „Yurp“ schlagen Konzeptualist:innen die falschen Tasten an. Auf der Suche nach Lösungen: Kot an den Zehen. In diesem Moment wird (anderswo) jemand genau das, was ich sage, Wort für Wort mittippen. Und/oder schnell.

[Pause, mit Verpflegung]

 

16:00 Uhr
Ülkü Süngün
In ihrer partizipativen Performance Takdir. Die Anerkennung lehrt Süngün den Besucher:innen die korrekte Aussprache der Namen der Opfer der NSU-Mordserie. Der Chor der Teilnehmenden schafft ein temporäres auditives Denkmal und lädt dazu ein, über Erinnerungskultur im öffentlichen Raum nachzudenken.

16:45 Uhr
Ella  Finer
Ein lyrischer Live-Essay für die schwingenden Frequenzen von delirious mantra, entfaltet sich words manner exclamation love deeds anhand von Stimme, Gesang und schemenhaften Zitaten wie eine Traumsequenz, um dem „langen Echo“ von Barhams Werk nachzuhorchen und durch durch Klang, Sprache und die Architekturen ineinander übergehender Räume die Unflüssigkeiten von Geschichte laut zu denken.

17:30 Uhr
Ian Stonehouse

Der Klangkünstler und Archivar Ian Stonehouse, der mit Anna Barham an der räumlichen Umsetzung der Audioarbeit ZYX gearbeitet hat, wird mit ihr über die Ausstellung sprechen. Moderiert von Anja Casser und Moritz Nebenführ.


Die Veranstaltungssprache ist Englisch. Eintritt frei!


2.5.2026 14-18 Uhr

Veranstaltungen

BauPlatz

Ein Workshop f?r Kinder

Im Kunstverein wird gebaut! Aus Pappe und mit richtig viel Platz entstehen Häuser, Türme, Burgen, Brücken, Tunnel, Höhlen – oder vielleicht doch ein Labyrinth? Kommt vorbei und baut die Stadt, die ihr euch erträumt!
 
Eingeladen sind alle Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren. Eltern bitte daheim lassen! Unterstützung bekommt ihr am BauPlatz von den beiden Künstler:innen Leonie Mühlen und Lukas Schneeweiss.


Februar bis Juni

Veranstaltungen

kostenlose Fuehrungen durch die aktuellen Ausstellungen

Erfahren Sie Hintergründe und Wissenswertes zu Anna Barham delirious mantra und contemporary since 1818 während einer unserer einstündigen Führungen durch beide Ausstellungen.

Die Führungen sind öffentlich, Eintritt frei!

Mittwoch, 20.5.2026, 18 Uhr
Kuratorinnen-Führung

Mittwoch, 10.6.2026, 18 Uhr


Sonntag, 3. Mai 2026, 20:00

Veranstaltungen

Jazzclub im Kunstverein

LDL

Das Trio mit Urs Leimgruber, Jacques Demierre und Thomas Lehn ist eine Fortsetzung des Quartetts, das mit dem Ende 2024 verstorbenen Bassisten Barre Phillips die Kunst der freien Improvisation bis ins fast Unhörbare auslotete.

Ohne den frei swingenden Zen-Bass von Phillips wirkt die Musik des Resttrios noch entrückter, vergeistigter, andererseits auch klarer und ungemein transparent. Die drei Musiker bewegen sich konzentriert und wagemutig wie die tollkühnsten Freikletterer in der Wand und legen Routen zurück, die in keiner Landkarte verzeichnet sind.

Wie sie das schaffen, wie es dort aussieht und wie es sich anfühlt, wie jeder von ihnen genau das Nötige oder Überraschende beiträgt, damit ihre Musik unter Spannung bleibt: das erweist sich nicht nur als Herausforderung, sondern immer wieder auch als ein Genuss für die Zuhörenden.

Klang um Klang können sie dieser musikalischen Imaginationen selber Teil des Prozesses werden. "Die ausgefeilte Klangkunst, das dynamische Spektrum und die Space-Architekturen dieses Trios sind einzigartig", schreibt Pirmin Bossart auf JazzNMore.

Urs Leimgruber: Sopransaxophon
Jacques Demierre: Verstärktes Spinett
Thomas Lehn: Analoge Synthesizer

Mit Unterstützung der Pro Helvetia und der SUISA-Stiftung

Eintritt: 15 €
Ermäßigt: 13 €
Mitglieder des Jazzclubs und des Kunstvereins: 10 €

Weitere Informationen unter www.jazzclub.de.